Die Historie der Aktion 1a-Einkaufsstadt 

 

Erfolg steckt an 

Nach dem Wegfall von Rabattgesetz im Jahr 2001 und Zugabeverordnung 2004 sowie der Liberalisierung des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG; 2004), begannen Konzerne und große Filial-Unternehmen sehr schnell, die neuen Freiheiten zu nutzen und eine Sonderaktion nach der nächsten zu starten. Der Rabatt wurde das wi1a Einkaufsstadt NEU neutralchtigste und häufig einzige Marketinginstrument. Der Fachhandel aber kann und will die Wertigkeit der Qualitäts-Markenprodukte, verbunden mit seinen fachlichen Kompetenzen und dem umfangreichen Dienstleistungsangebot, nicht der Billigware und dem Schmalspur-Service opfern.

Schon im Jahr 2004 sagte 'markt intern' der 'Geiz ist geil’-Welle mit der 1a-Kampagne den Kampf an. Die Stärken des Fachhandels − wie Auswahl, Service, Beratung und Kundennähe − sollten wieder in den Vordergrund treten. Noch im gleichen Jahr können sich die ersten Inhaber von Modegeschäften als 1a-Fachhändler bezeichnen.

In den folgenden Monaten und Jahren kommen weitere Branchen hinzu. An einigen Standorten häufen sich die 1a-Urkunden, so dass der Plan reift, das Projekt zu erweitern: Wieso nicht auch ganze Städte auszeichnen, die sich mit einer Mindestanzahl an 1a-Unternehmen und der Erfüllung mittelstandsfördernder Stadtkriterien verdient gemacht haben? Seit 2007 haben 25 Kommunen die 1a-Einkaufsstadt-Urkunde erhalten. Erfolg steckt an!

Die Wort/Bildmarke '1a-Einkaufsstadt' wurde im März 2009 mit der Registernummer 30 2008 062 197 in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes eingetragen.