9. Was unterscheidet die Leistungsgarantien von den Plus-Kriterien?


Die Plus-Kriterien sind objektiv zu belegende, branchenspezifische Kriterien, deren Einhaltung einen hervorragenden fachlich-kompetenten Leistungsstand verbürgt. Dies betrifft die Kompetenz in den Bereichen Beratung, Qualifikationen, Service sowie analoge und digitale Information. Geprüft wird das Kompetenzspektrum durch das 1a-Prüfteam von 'markt intern' anhand der vom Bewerber vorgelegten Unterlagen, Dokumente und Links. Darüber hinaus finden von Fall zu Fall weitergehende Recherchen, Befragungen und Stichproben statt (vgl. Frage 11). Demgegenüber handelt es sich bei den Leistungsgarantien um Versprechen, die der Bewerber seinen Kunden gegenüber abgegeben hat. Diese Garantien sind ebenfalls branchenspezifisch. Ebenso wie bei den Plus-Kriterien (4 von 8 sind mindestens nachzuweisen) hat der Bewerber auch bei den Leistungsgarantien eine Wahlmöglichkeit (7 von 10 Garantien sind mindestens abzugeben). Diese Wahlmöglichkeit trägt den Akzentuierungen Rechnung, die unterschiedliche Unternehmen haben können und auch haben müssen, um ihr Profil am Markt zu behalten und weiter auszubauen. Die Untergrenze sichert, dass nur Unternehmen mit einer hohen Fach- und Sachkunde, bei den Leistungsgarantien nur solche mit einem deutlich erkennbaren Serviceangebot im Rennen bleiben. Da es sich bei den Leistungsgarantien um Service-Versprechen gegenüber den Kunden handelt, ist es im Unterschied zu den Plus-Kriterien der Kunde selbst, der diese zur Kenntnis nimmt und bewertet. Dies wird dadurch belegt, dass der Kunde in der Befragung zur Kundenzufriedenheit mitteilt, ob er von den Leistungsgarantien und ihrer Einhaltung überzeugt ist (vgl. Frage 10).

 

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